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Selbst aktiv werden – Unser Buch als eBook

Du stehst mit beiden Beinen in der Alltagswelt und fragst dich trotzdem ab und zu, was der Sinn hinter allem ist? Du willst jung und gesund, voller Energie bleiben und etwas tun, das bleibt?fruehling1

Alles, was wir dazu benötigen, ist hier auf der Erde vorhanden; in der Natur um uns und in uns selbst.

Wenn wir wieder unseren Körper und unseren Geist zusammenarbeiten lassen, können wir Erstaunliches vollbringen. Wir haben heute nur leider den Zugang zu diesem Wissen und dieser Energie verloren.

Aber wir haben die Chance, all das wiederzuentdecken, wenn wir aufhören nur zu warten, dass sich etwas ändert und selbst aktiv werden.
Du fragst dich: Wie soll das funktionieren? Wie mache ich das? Ich brauche konkrete Beispiele, etwas Greifbares.

buchohnenamen_iconDeshalb teilen wir in unserem Buch unseren eigenen Erfahrungen, die wir nach langjährigem körperlichem Training in über drei Jahren Unterricht in dieser Philosophie und diesem Wissen gemacht haben, mit euch. Wir berichten, was wir erlebt und gefühlt haben und wie sich unserem Leben damit verändert hat.
Wir geben weiter, was unser Mentor uns vermittelt hat, welche Übungen wir gemacht haben und was sie bei uns bewirkten.
Jeder kann solche Erfahrungen auch selbst machen, sein Leben verändern und die Energien der Natur zum Positiven verwenden.
Dazu macht unser Buch Mut!

Wir werden das Buch bis zum Ende dieser Woche als eBook verfügbar machen. Dann kann es direkt über diese Webseite bestellt werden.
 

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Stille und innere Bewegung

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Totale Ruhe!

Ich stehe mitten in den Wiesen am Fluss. Das Gras, die Büsche und Bäume alles ist mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt. Das Mondlicht reflektiert im Schnee und hebt die Dunkelheit der Nacht fast wieder auf, obwohl der Himmel voller Wolken hängt. Es sind nur die Geräusche der Natur zu hören. Das leise Plätschern des ruhig dahinfließenden Flusses, die leise knarrenden Äste der Bäume und das feine Klickern der Schneekristalle auf dem Boden, Ich atme die Stille gleichsam ein und spüre, wie sich die Ruhe und Gelassenheit der Natur um mich auch in meinem Inneren ausbreitet. Mein Kopf ist wie leergefegt und ich genieße das Gefühl der Verbundenheit mit der Natur. Es sind nicht mehr mein Körper oder meine Gedanken, die sich bewegen; nur noch das Fließen der Energie, die mich durchströmt. Es ist nicht mehr die Zeit, die Bedeutung hat, sondern das Gefühl.

Wann haben wir uns zuletzt auf Erfahrungen wie diese eingelassen und sie auch zugelassen? Gerade in der Nachweihnachtszeit und zum Beginn des neuen Jahres haben viele mehr Zeit, der Hektik des Alltags zu entfliehen und es ruhiger angehen zu lassen. Wir gönnen uns gemütliche Feiern mit unseren Familien, wir nehmen uns die Zeit zum Entspannen und Lesen, wir besuchen Freunde, machen Ausflüge, gehen auf Einkaufstour und zum Sport. Wir treffen uns zum Spielen und Raclette-Essen, gehen ins Theater, Kino oder aufs Konzert. Fast jede Minute unserer Freizeit ist ausgefüllt mit irgendetwas, was wir tun. Und wenn wir diese Augenblicke bewusst erleben, können wir sie auch genießen.

Trotzdem bleibt bei all diesen Beschäftigungen oft eine Sache außer Acht. Unser inneres Denken und Fühlen: Wer bin ich? Wo sind meine Quelle und mein Ziel? Wo kann ich auftanken?
Wie wollen wir auch etwas darüber erfahren, wenn ständig etwas los ist? Und sei es nur, dass wir auf dem Sofa sitzen und ein Buch lesen, einen Film schauen oder spielen. Stets sind wir mit den Gedanken und Gefühlen außerhalb von uns selbst.

wasseroberflaeche2Es ist wie bei einem kleinen See. Solange das Wasser ständig in Bewegung ist, kann man weder die Fische im Wasser, noch die Sterne des Abendhimmels auf der Wasseroberfläche erkennen. Geschweige denn, ein eigenes Spiegelbild. Erst wenn die Oberfläche des Sees ruhig ist, wird das Bild klarer.

 

 

 

 

seereflektion4So ist es auch bei uns. Solange wir ständig in Bewegung sind, werden wir keine klaren Bilder von uns selbst wahrnehmen können – weder an der Oberfläche noch in der Tiefe. Erst wenn das Äußere zur Ruhe kommt, kann man das Innere Sehen.

Deshalb lade ich dich ein, auch wieder einmal bewusst Zeit übrig zu lassen, um die äußere Bewegung anzuhalten und nichts zu tun.
Suche die Stille, lausche deinem Atem, spüre einen Windhauch und einen Sonnenstrahl. Halte Abstand von allem und erlebe die Natur und dich selbst. Du wirst überrascht sein, wie gut sich das anfühlt und wie viel du über dich selbst lernen kannst.

Du musst dazu nicht unbedingt nachts um halb drei raus in den Wald gehen. Obwohl es eine herrliche Erfahrung ist, die Ruhe und Energie der Nacht zu erleben. (Bei Vollmond ist es anfangs leichter.)
Mache zum Beispiel einen Spaziergang, achte darauf wie sich deine Schritte anfühlen, schau dem Rotkehlchen bei der Suche nach Körnern zu oder freue dich über das Spiel der Eichhörnchen in den Bäumen. Setze dich auf eine Bank, höre auf deinen Atem und spüre, was du wahrnimmst und wie dein Körper auf all das reagiert. Gib den Gefühlen in dir Raum, sich zu bewegen.

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Es ist gut, seinen Körper viel Bewegung zu gönnen und ihn dadurch flexibel und gesund zu erhalten. Das Gleiche gilt für unseren inneren Körper. Vergiss nicht, immer wieder auch einmal äußerlich ruhig zu werden, um dich innerlich zu bewegen!
Dann kannst du mehr sehen und mehr fühlen.

Wir wünschen allen ein gutes und bewegtes Jahr 2016!
Wir wünschen euch viele neue Erfahrungen, damit ihr euch selbst besser verstehen und weiterentwickeln könnt.

 

P.S.: Auch bei unserem Buch bewegt sich etwas – eine erste Fassung ist fertiggestellt und wir arbeiten an der Veröffentlichung.
 

In der Zeit reisen

Reisen in die Vergangenheit

  „Geht das überhaupt? Ist das nicht nur Wunschdenken aus einem Science-Fiction-Film, aus einer fernen Zukunft? Hier? Nein, das kann nicht sein!“zeitreisen

Und doch haben wir fast alle schon einmal Zeitreisen erlebt, leider fast immer nur im Negativen und in die Vergangenheit. Sind wir beispielsweise von jemanden tief enttäuscht oder verletzt worden, ist diese Erfahrung auch Jahre später noch präsent. Wir treffen den gleichen Menschen wieder und im Bruchteil einer Sekunde sehen wir wieder alles vor uns, was damals passiert ist und haben tausende von Stunden mir nichts, dir nichts übersprungen. Die gleichen Gefühle, der gleiche Kummer, die gleiche Wut ist wieder da. Leider helfen uns solche Zeitreisen in die Vergangenheit nicht, uns weiterzuentwickeln. Wir stecken in den Erlebnissen von damals fest wie in einem Sumpf und es kostet enorme Kraft, sich wieder aus dem Schlamm zu befreien – jedes Mal wieder, wenn wir hineinspringen. Wir werden ausgebremst und verlieren viel Energie, um dem Sumpf wieder zu entfliehen und auf festen Boden zu stehen.

Mit der Zeit, nicht gegen sie

Nein, wir müssen in die Zukunft reisen, nicht in die Vergangenheit. Vor uns können wir Neues entdecken, Neues sehen, erschaffen und zu uns holen. Das bringt uns voran.

Wenn wir jedoch in die Zukunft reisen wollen, müssen wir mit unserer Zeit im Reinen sein. Solange wir gegen die Zeit kämpfen, wird sie sich uns genauso entgegenstellen. Erst wenn wir Freundschaft mit der Zeit schließen, können wir von ihr lernen und sie nutzen.

Die Zeit ist wie ein starker Wind, der uns entgegenkommt. Solange wir versuchen, dagegen anzurennen, werden wir lediglich vom Sturm zurückgeweht oder kommen trotz immensen Kraftaufwands nur langsam voran. Warum machen wir es nicht wie die Vögel? Sie nützen den Gegenwind und lassen sich von ihm in schwindelerregende Höhen tragen. Sie gleiten auf der Luft weil sie mit dem Wind arbeiten, nicht gegen ihn.

Aus der Zeit heraus

zeitreise2Genauso können wir uns von der Zeit mitnehmen lassen.
Zugegeben, wir werden wohl nicht alles mitnehmen können und werden den ganzen Ballast zurücklassen müssen. Nur wenn wir leicht sind und unabhängig kann es aufwärts gehen. Kein Vogel trägt sein Nest mit sich wenn er fliegt. Wenn wir krampfhaft an unserem Alltag festhalten und nicht bereit sind loszulassen, werden wir nicht fliegen können.
Solange wir im „Zeitsumpf“ feststecken und nicht selbst über unsere Zeit bestimmen, sondern uns bestimmen lassen, bleiben wir in der Gegenwart gefangen.

Wir müssen es schaffen, die schnelle Energie zu nutzen, um aus der stillen Zeit, die uns gefangen hält auszubrechen. Und wir haben das schon erlebt! Wenn wir zum Beispiel unserem Hobby nachgehen und so darin aufgehen, unser 5000-Teile-Puzzle fertigzustellen oder das Segelschiff in allen seinen winzigen Details dem Original nachzubauen, vergessen wir die Zeit. Die Stunden verfliegen, ohne dass wir es merken – die Zeit hat für uns keine Bedeutung mehr, weil wir nur noch im aktuellen Augenblick leben. Wir sind in einer anderen Zeit.

Solche Erfahrungen kann man zum Beispiel auch – zuweilen noch viel intensiver – bei der Meditation machen. Durch solche bewussten Erfahrungen mit der Zeit machen wir unseren Geist bereit für das Reisen in der Zeit.

 

Den Blick nach vorne richten

zeitreisen3Und selbst kleine Reisen mit unseren Gedanken in die Zukunft haben wir schon erlebt. Kennen wir zum Bespiel unseren Weg in die Arbeit, wissen wir genau: „Jetzt noch zwei Querstraßen, dann aufpassen, weil von rechts kommen meist viele Autofahrer ohne zu kucken. Wenn dann die Ampel grün ist und nur höchstens drei Autos da stehen, fahren wir geradeaus, ansonsten nehmen wir die Seitenstraße links, das geht schneller…“

Wir planen und sehen voraus, sind vorbereitet und können so schnell reagieren. Wir verkürzen die Zeit.

Ist unser Gehirn bereit und wir denken bei einer Unterhaltung voraus und erkennen, welche Absichten unsere Gesprächspartner haben, welche Argumente und Fragen sie vorbringen werden, dann sind wir auch in heißen Diskussionen bereit, ruhig zu bleiben und schnell und klar zu antworten – wir nutzen unseren Zeitvorsprung.

Ausgehend von solchen Minizeitreisen können wir unsere Fähigkeiten weiter entwickeln und so mit unserer inneren Lichtgeschwindigkeit mit der Zeit und sogar aus der Zeit heraus reisen. Dann können wir aus der Zukunft neues Wissen für unsere Zeit mitbringen. Wie Einstein zum Beispiel Erkenntnisse dargelegt hat, die viele andere erst Jahrzehnte nach ihm verstanden haben.

Wenn wir das Gewicht und den Ballast unseres Alltags zurücklassen und mit unserer inneren Energie und Lichtgeschwindigkeit mit der Zeit zusammenarbeiten und nicht gegen sie, dann können wir selbst der Adler sein, der sich von den Winden der Zeit tragen lässt und von außerhalb der Zeit ganz neue Einblicke erhält.

 

 

 

Segen und Fluch der Technik

Unser heutiger Alltag ist geprägt von Technik und Computern und zugegeben: Das Leben ist heute in vielen Dingen dank der Technik viel einfacher geworden. Wir haben uns so daran gewöhnt, dass wir gar nicht mehr darauf achten, wie sehr unser ganzes Leben von den elektronischen Geräten bestimmt wird. Die Computer rauben uns unsere Zeit und machen uns abhängig.

Was können wir uns noch merken?

Wer kann sich heutzutage noch Telefonnummern oder Adressen merken? Selbst bei der eigenen Handynummer ist es schon schwierig. Geschweige denn, den Weg zu Zielen, die man nicht so häufig anfährt. „Aber das müssen wir ja auch nicht.“ Unsere Computer, Handys und Navigationsgeräte sind doch überall verfügbar. Warum soll ich mir so etwas noch merken? Schnell eingetippt und schon bereit. Wenn man uns eine Frage stellt, müssen wir sofort einmal googeln. Selbst nachdenken – naa, viel zu anstrengend. Lieber tippen und vorlesen was irgendjemand dazu schon einmal gesagt hat. Natürlich unreflektiert und ohne die Quelle zu hinterfragen oder sich selbst zu überlegen, ob das denn sinnvoll sein kann.

Wir machen uns abhängig von unseren elektronischen Helfern. Wehe, wenn sie einmal nicht funktionieren oder nicht zur Hand sind. Dann stehen wir total hilflos da und selbst das angebotene Handy des Gegenübers hilft uns nicht, denn wir wissen die Nummer nicht.

Auch das Gehirn braucht Training

Beim Sport sehen wir deutlich, wie ein trainierter Muskel wesentlich mehr leisten kann als ein untrainierter. Und nach einem Unfall bei dem ein Gelenk ruhig gestellt oder eingegipst war, muss man erst wieder mühsam die Muskeln aufbauen, weil unbenutzte Muskeln schwinden und schwächer werden.

Warum wollen wir nicht begreifen, dass das Gleiche mit unserem Gehirn passiert?

Wenn wir es nicht mehr zum Denken benutzen, sondern nur noch um den Computer, das Handy und Google zu bedienen, können wir uns nicht weiterentwickeln und eigene Ideen,  Ansichten und Erkenntnisse haben. Wir können nur noch Nachplappern, was andere sagen. Wir verlieren die Kontrolle über uns selbst und werden von anderen gesteuert. Regierungen, Kirchen, Vereine, jeder will sein Programm und seine „Wahrheit“ bei uns abladen. Industrie und Konzerne geben uns vor, was gekauft werden muss weil es „in“ ist. Sie bestimmen, was wir essen sollen, welche Freizeitaktivitäten wir nicht verpassen dürfen, was wir wissen sollen und wo wir uns doch besser zurückhalten sollen. Denn „sie“ wissen Bescheid, was richtig ist.

Wenn wir das nicht bewusst wahrnehmen und unterbinden, werden wir zu Marionetten. Wir brauchen einen wachen Geist, um selbst zu entscheiden, was für uns gut und richtig ist. Wir müssen unser Denken ständig anwenden, damit es schnell und flexibel bleibt und wir eine Situation selbst beurteilen können und eine eigene Meinung haben. Um die Kontrolle über uns zu behalten, müssen wir bewusst wieder mehr selbst Denken.

Zeit verschwenden

Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass wir nicht mehr selbst vernünftig Denken, erlauben wir den Computern auch, unsere Zeit zu vereinnahmen. Fast jeder beschwert sich darüber, dass er viel zu wenig Zeit hat – egal ob es darum geht, etwas zu erledigen, Neues zu lernen, den Körper gesund zu erhalten oder sich gegenseitig zu helfen.

Genau dieselben Leute können aber oft nicht einmal eine halbe Stunde dasitzen, ohne ihr Handy ständig zu überprüfen oder auf Chats zu antworten. Sie verschwenden Unmengen von Zeit damit, die belanglosesten Kommentare auf Facebook zu lesen und darauf zu antworten. Müssen diese Leute gerade keine Bilder von dem posten, was sie machen, wird die Zeit mit stundenlangen Spielen vergeudet.

Welchen Gewinn haben wir davon? Hilft uns das, einen Sinn für unser Leben zu finden? Ist unser Leben so wenig wert, dass wir die Zeit einfach wegwerfen können? Glauben wir wirklich, dass die Welt untergeht, wenn wir auf eine Chatnachricht nicht innerhalb von 30 Sekunden antworten?  

Wir wollen keine Sklaven der Elektronik sein! Die Technik kann uns helfen und wir müssen nicht darauf verzichten. Aber wir müssen unsere Zeit selbst in der Hand halten. Nicht die eintreffenden Nachrichten auf dem Handy dürfen bestimmen, was ich gerade tue, sondern ich selbst.

Zum Beispiel respektiere ich meinen Gesprächspartner zu sehr, um während des Gesprächs nebenher zu chatten. Wir brauchen die positive Energie zwischen Menschen und dürfen nicht zulassen, dass sie durch Computer kaputt gemacht wird.

Aufmerksam sein

Unsere kleinen Helferlein nehmen unsere Aufmerksamkeit gefangen. Hast du schon einmal versucht, zu jemandem durchzudringen, der gerade intensiv am Computer ein Problem beheben will oder auch „nur“ im 43. Level eines Computerspiels steckt? Chancenlos.

Selbst beim Laufen im Alltag stecken die Nasen vieler oft so tief im Handy, dass leicht andere Passanten angerempelt werden oder gefährliche Situationen entstehen, weil der Verkehr nicht beachtet wird. In Hongkong gibt es sogar in U-Bahnstationen schon Durchsagen, man solle doch nicht nur aufs Handy schauen, sondern aufmerksam sein wo man hingeht.

Wenn wir nicht bewusst entgegensteuern, „versinken“ wir in unseren Handy und Computern und stumpfen immer mehr ab.
Wir verlieren unsere Zeit, unsere Fähigkeiten selbständig zu denken und zu handeln und unsere Lebensenergie.

 

Wach auf!
Lebe dein Leben bewusst und lass dich nicht leben!
Lass nicht Computer entscheiden, wie du deine Zeit nutzt – wir brauchen unsere Zeit und unsere Energie selbst!

Wissen hat Gewicht

Wie schwer ist Wissen?

Wir können heutzutage fast alle Dinge mit Zahlen erfassen, sie messen, die Länge, die Zeit oder die Masse angeben und die Form beschreiben – nur nicht unser Wissen. Kein IQ-Wert, keine Schulnoten, kein Quiz, kein Test und keine Untersuchung kann ausdrücken, ob wir etwas wirklich wissen oder nicht. Und doch hat jedes Wissen auch ein Gewicht.

Wenn unser Mathematiklehrer ausschweifend von der Infinitesimalrechnung schwärmte und wir den Eindruck hatten, er könnte genauso gut chinesisch reden weil wir absolut nichts verstanden hatten, war der Stoff „viel zu schwer“ für uns.
Denn haben wir etwas noch nicht verstanden, „lastet das schwer auf uns“, macht uns träge und wir gehen nur widerwillig überhaupt an ein Thema heran. Selbst dann geht es quälend langsam voran. – Du erinnerst dich sicher noch als du solch unverständliche Dinge für die Prüfung lernen musstest, oder?

Wie anders ist es hingegen, wenn es jemand schafft, den großen Brocken in verdaubare Teile zu zerlegen. Erklärt uns beispielsweise unsere Freundin mit einfachen Worten, wie das mit der Mathematik funktioniert und verwendet Beispiele, die wir aus dem Alltag kennen, dann können wir auf einmal folgen.
Wenn jemand das Wissen für uns leicht macht, dann können wir besser verstehen.

 

Mit Training geht es leichter…

Wollen wir unsere Muskeln mit Gewichten aufbauen, fangen wir zuerst mit kleinen Gewichten an. Dann trainieren wir damit bis es flüssig klappt und steigern anschließend langsam das Gewicht. Konnten wir zuerst vielleicht nur 10 kg heben, sind es bald 20 kg, 30 kg oder noch mehr; wir kommen mit immer größeren Gewichten klar.
Genauso verhält es sich mit unserem Wissen. Nur wenn wir üben, unser Denken nutzen und anfangen Grundlegendes zu verstehen, können wir langsam mehr und mehr „Gewicht stemmen“. Wissen, das nicht wirklich benutzt wird, verkümmert und verliert an Wert. Wenn wir aber etwas wirklich verstanden haben, ist es für uns leicht und sofort verfügbar, dann können wir es jederzeit anwenden.

Was ist einfacher? Wenn uns Hans fünf Minuten lang und breit erklärt, wie man denn einen Liegestütz richtig macht und betont, wie er vor 10 Jahren selbst jeden Morgen 50 Liegestütze machte? Oder wenn Chris kurz sagt wie es geht und dann ein paar Liegestütze vormacht?
Wem werden wir eher glauben, was er sagt?

Wir brauchen lebendiges, angewandtes Wissen, wie das von Chris!

Teilen wir unser Wissen mit anderen, können wir uns gegenseitig unterstützen. Oft versteht jeder einen anderen Aspekt leichter und kann ihn besser erklären und so das Denken der anderen in Bewegung bringen. Wenn das Wissen in Bewegung ist und jeder einzelne es mit eigenen Worten und Gedanken neu formuliert, wird das Wissen für alle leichter. Je mehr Gehirne zusammenarbeiten, umso schneller und leichter wird unser Wissen wachsen.

 

Wie macht man Wissen leichter?

„Du musst morgen Abend länger bleiben und Überstunden arbeiten.“
„Nach diesem Unfall, muss der Arm in Gips und du kannst 6 Wochen nicht Auto fahren.“

Könnten wir uns selbst im Spiegel zuschauen, würden wir sehen wie wir in uns zusammensacken, wenn das Gewicht solcher Informationen uns trifft. Egal, ob es sich um Kleinigkeiten oder große Dinge handelt, das Wissen hat immer Gewicht. Es lastet wie ein Berg Steine auf uns, bremst uns und nimmt uns viel Energie.

Wir können nicht verändern, was uns geschehen ist, aber wir haben es in der Hand, wie wir damit umgehen und unsere Zukunft gestalten. Nichts ist nur schlecht, wir können aus allem lernen – wenn wir das wollen. Wir müssen „nur“ unser Wissen herausholen, betrachten, etwas mitnehmen und den Rest ziehen lassen:

„Ich muss länger arbeiten? OK, wie kann ich es organisieren? Kann ich diese Stunden schon für den nächsten Urlaub ansparen? Wie bleibt für mich trotzdem noch Zeit übrig? …“;
„Ich darf nach dem Unfall nicht Auto fahren? Gut, dann werde ich den Bus nehmen – eigentlich entspannend, ich muss nicht auf den Verkehr achten und hab sogar noch Zeit etwas zu lesen…“.

Frage dich immer „Was kann ich daraus lernen? Was werde ich nächstes Mal anders machen?“ Wenn wir unseren Blick nach vorne richten und nicht zurück, dann werden aus den schweren „Wissensbrocken“ auf einmal Seifenblasen, deren Farbenspiel das Licht des Lebens in neuen Farben für uns zeigt, bevor sie an uns vorüberziehen. Dann bleibt das Wissen leicht.

  

Mit unseren Gedanken, Gefühlen und unsere Träumen bestimmen wir unsere Wirklichkeit!
Tun wir das nicht, verhält es sich genau anders herum: Die Welt um uns wird unser Denken und Fühlen bestimmen. Wir haben es selbst in der Hand!

Können wir unser Wissen „tragen“, brauchen wir auch nicht das Gewicht auf andere Menschen abwälzen, sondern können es ihnen ebenso leicht machen. Wir können darauf achten, wie wir reden, welche Worte wir gebrauchen und welche Beispiele wir benutzen.

Wir suchen ständig eine neue Sprache, neue Wörter und Erkenntnisse. Solange wir immer nur das Wiederholen, was andere in der Vergangenheit bereits gesagt haben, gibt es keinen Fortschritt und wir bleiben in unserer Zeit stecken.
Erst wenn wir unsere eigenen Erfahrungen und Gedanken nutzen, um das bisherige Wissen zu erweitern und verständlich zu machen, werden wir neue Möglichkeiten eröffnen.


Lass uns dafür sorgen, dass Wissen der Natur und der Welt für alle leicht zu machen!

Die Zukunft der Erde

Neue Planeten

keppler_452bSchon wieder ist es Wissenschaftlern gelungen, einen erdähnlichen Planeten zu entdecken: Keppler 452b. Er ist um etwa 60 Prozent größer als die Erde, sein Gewicht ist etwa vier- bis fünfmal so groß wie das der Erde und die Gravitation wäre dort etwa doppelt so groß wie auf der Erde. Der neu entdeckte Planet braucht 385 Tage für einen Umlauf um seine Sonne, könnte felsig sein und Wasser könnte auf ihm flüssig sein. Leider ist der etwa 1,5 Milliarden Jahre ältere „Cousin der Erde“ –wie es die NASA ausdrückt – aber gute 1400 Lichtjahre entfernt.

NASA Wissenschaftler John Grunsfeld spricht davon, dass uns Kepler 452b einen Schritt näher zur Entdeckung der „Erde 2.0“ bringt.

 

Wissen, das die Welt (nicht) braucht?

Ist es nicht faszinierend, wie viel Energie und Aufwand wir in die Erforschung der entferntesten Winkel unseres Universums stecken, obwohl wir wohl kaum in absehbarer Zeit die Möglichkeiten haben werden dort hinzureisen?
Erstaunlich, wie viele Daten wir darüber sammeln und wie viel wir bereits „wissen“ oder zumindest vermuten. Aber was fangen wir mit diesen Daten an?

oelteppichWir versuchen das Weltall zu verstehen und haben unsere eigene Welt noch nicht im Ansatz verstanden. Wir suchen nach einer neuen Erde, aber was tun wir für die „alte“ Erde?

Was hilft uns die Erkenntnis über potentiell bewohnbare – aber unerreichbare – Planeten, wenn wir in der Zwischenzeit unsere eigene Erde zugrunde richten?

Wir sind stolz auf unsere wissenschaftlichen „Aktivitäten“. Wir investieren Millionen und Milliarden, um weit entferntes Leben  zu finden schauen im gleichen Atemzug zu, wie Menschen, die nur wenige hundert oder tausend Kilometer entfernt leben, verhungern. Glauben wir so die Welt zu verbessern?

irak_kriegWir versuchen die Bedingungen für Wasser und Natur zu erraten, die auf den entferntesten Planeten herrschen und verschließen die Augen vor dem fortwährenden Niedergang unserer Umwelt, der nicht deutlicher wahrnehmbar sein könnte.

Wir reden von der Entdeckung neuen Lebens im All und führen einen Krieg nach dem anderen und löschen das Leben auf der Erde aus.

Warum arbeiten zwar einige Wissenschaftler daran, Arm- oder Beinprothesen für Kriegsversehrte zu entwickeln, während gleichzeitig ein Vielfaches an Geld darin investiert wird, um noch bessere Bomben zu bauen, die auf einen Schlag hunderte von Menschenleben kosten.

Das passt doch nicht zusammen!   

 

Worauf warten wir?

Worauf warten wir, bevor wir etwas ändern wollen? Wie lange wollen wir noch tatenlos zuschauen?

Solange wir nur auf ein Wunder warten, wird nichts passieren!

Wenn wir nicht anfangen, positiver zu denken und zu handeln, kann sich die Welt nicht positiver entwickeln.

Wir haben keine Zeit mehr, wenn wir unsere Erde nicht immer schneller zugrunde richten wollen.

Deshalb müssen wir unsere Zeit nutzen, um hier und heute die Erde, die Natur um uns und uns selbst kennenzulernen. Wir müssen verstehen, wie die Natur und wir in ihr funktionieren. Wir müssen wissen, was gut für die Menschen und die Welt ist. Wir müssen wissen, wie wir positiv denken und handeln können und uns gegenseitig dabei helfen.

 

Von richtigen Wissenschaftlern lernen

wissenschaftlerDazu brauchen wir nicht in den entferntesten Winkeln des Universums zu stöbern. Alles Wissen ist auch hier auf der Erde verfügbar, wenn wir es wirklich suchen und erforschen wollen. Aber es wird uns nicht einfach in den Schoß fallen, wir müssen uns dieses Wissen erarbeiten.

Wie Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne, es so schön formuliert: „Genie ist nur ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Schweiß und harte Arbeit.“
Das können wir von unseren echten Wissenschaftlern lernen: Sie glauben an ihre Sache und investieren fast all ihre Zeit und Kraft in ihre Forschung. Sie geben nicht auf bis sie ein Ergebnis haben. Sie trauen sich Fragen zu stellen und die Antwort erst selbst finden zu müssen.

Wissenschaftler haben keine Angst vor Fehlern, sondern lernen daraus und vermeiden sie in Zukunft. Wissenschaftler warten nicht darauf, dass sie irgendwann schon einmal etwas erfahren werden. Im Gegenteil, sie überlegen ständig, was sie tun können um mehr zu erfahren, was sie ausprobieren werden und was sie verändern können. Und sie bleiben dabei nicht stehen, sondern setzen das auch direkt in die Tat um.

 

Gemeinsam Positives wirken

idealertagLass uns diese Kraft und Energie, die in jedem von uns steckt, nutzen um die Welt besser zu verstehen. Lass uns dieses Wissen und die positiven Erfahrungen miteinander teilen und sie so noch schneller wachsen lassen.

Gemeinsam können wir etwas verändern und den Untergang der Erde vielleicht noch verhindern. Je mehr Positives wir schaffen, umso mehr Positives wird dem Folgen. Nur wenn wir dem Negativen Einhalt gebieten und nicht nur tatenlos zusehen, können wir es in seine Schranken verweisen.


Wir müssen unsere Zeit und Energie hier und jetzt in unsere Erde investieren!

Du hast 7 Sekunden!

Was sind schon sieben Sekunden? Sieben Sekunden deines Lebens können sehr kostbar sein!

Betrittst du beispielsweise einen Raum oder läufst durch die Straßen umgeben von einer Menschenmenge, dann nutze 7 Sekunden um dir 7 verschiedene Dinge einzuprägen und zu merken. Verteile die Informationen in deinem Gehirn. Normalerweise sind wir Menschen darauf konditioniert, uns nur 2-3 Dinge in dieser kurzen Zeitspanne zu merken.

Als Kinder konnten wir noch viel mehr aufnehmen. Wir sind mit unserer Aufmerksamkeit regelrecht in die Dinge um uns herum eingetaucht. Egal, ob es darum ging einen großen, besonderen Vorgang zu beobachten oder einen klitzekleinen Käfer, der über den Gehweg krabbelt. Unsere Aufmerksamkeit konnte sich in die Details vertiefen und Informationen herausfiltern, sammeln und speichern.

aktive nervenzelleMit zunehmendem Alter jedoch, wird unser Gehirn fauler. Unser Alltag, unsere Gewohnheiten und Muster haben uns fest im Griff und hindern uns daran, mehr
von der Welt da draußen wahrzunehmen. Wir hören auf in die Tiefe der Dinge um uns herum einzutauchen und geben uns mit einer lediglichen Erkundung der Oberfläche zu Frieden. Das Unbekannte bleibt unbekannt!

Doch dies muss nicht so sein! Wir können wieder lernen offener und bewusster durch die Welt zu schreiten. Die Technik der 7 Sekunden kann uns hierbei sehr hilfreich sein. Durch die Anwendung der 7 Sekunden können wir lernen mehr Dinge aus unserer Umgebung wahrzunehmen und abzuspeichern. Dabei tun wir nichts anderes, als unser Gehirn zu trainieren, um es schneller werden zu lassen und auf eine intelligentere Art und Weise zu arbeiten.

Betrachtest du beispielsweise eine Taschentuchpackung wird dir vielleicht erst mal die Farbe der Verpackung auffallen. Schaust du ein zweites mal hin, wirst du erkennen, welche Schriftart und Schriftgröße verwendet wird. Schaust du ein drittes mal hin, bemerkst du die Oberfläche der Verpackung. Schaust du ein viertes mal hin siehst du, was sich in der Verpackung befindet usw. Mit andern Worten kann man auch sagen, du dringst tiefer in die Materie ein.

Doch das ist nicht alles. Durch die Übung mit den 7 Sekunden wirst du wacher und bewusster. Du nimmst die Dinge, die um dich herum geschehen besser wahr und hast dadurch die Möglichkeit deine eigenen Begrenzungen zu erweitern. Um so mehr du beobachtest, um so mehr wirst du sehen. Dir werden viel mehr Kleinigkeiten auffallen und wer weiß, vielleicht wird es in manchen Situationen sehr bedeutende Kleinigkeiten geben, die dein Leben verändern können.

Mache die Übung, und sehe selbst was passiert. Doch wundere dich nicht, wenn du plötzlich Personen triffst, an die du denkst oder Dinge weißt, obwohl sie dir keiner erzählt hat. Durch die Übung mit den 7 Sekunden wirst du eine Chance bekommen, dich mit der Zeit zu verbinden und sie zu nutzen – denn merke dir, 7 Sekunden können eine lange Zeit sein. Es kommt nur darauf an, wie du sie nutzt!

 

Weitere sieben Sekunden…

Wie die Kinder

Gerade ist eine Mutter mit ihrer Tochter an einem riesigen Werbeplakat vorbeigegangen, in dem eine Frau einen Käse in der Hand hält und dessen Geschmack anpreist. Unvermittelt fragt das Mädchen: „Mama, warum muss der Hund auf der Tafel kein Halsband tragen?“ Ich schaue noch ein zweites Mal auf das Plakat: Ah, im Hintergrund spielen Kinder auf einer Wiese. Erst ein dritter suchender Blick lässt mich den Hund mitten unter ihnen entdecken und tatsächlich, ein vierter aufmerksamer Blick offenbart: er trägt kein Halsband. So eingeschränkt nkinderaugen_smallehmen wir oft unsere Umgebung wahr. Wir erkennen höchstens zwei oder drei Details und erst nach und nach nehmen wir weitere Details wahr. Kinder hingegen nehmen spielend in kürzester Zeit bis zu sieben Dinge gleichzeitig auf – sie scheinen ihre Aufmerksamkeit überall zu haben und reagieren viel schneller als die Erwachsenen. W  ir sind so auf eine Sache fixiert, dass wir oft von den Ereignissen um uns herum überrascht oder überrumpelt werden: „Oh, das hatte ich überhaupt nicht gesehen!“ Wir achten nicht wirklich auf unsere Gegenwart, sondern sind wie mit Scheuklappen unterwegs, dass wir stets nur reagieren, anstatt unsere Zeit zu kontrollieren. Wie will man auch die Zeit kontrollieren? Das kann keiner! Oder?

Die Zukunft mitgestalten

Wir sind der Zeit nicht hilflos ausgeliefert; wir haben es selbst in der Hand und unsere Kinder geben uns ein Beispiel wie es funktioniert: Wann immer wir einer neuen Situation gegenüber stehen, können wir die ersten paar Sekunden nutzen, um bewusst nicht nur zwei oder drei Dinge wahrzstopuhr_2unehmen, sondern um in sieben Sekunden sieben unterschiedliche Details und Informationen aufzunehmen und zu speichern. Je bewusster und aufmerksamer wir die Gegenwart wahrnehmen und je mehr Informationen wir darüber gespeichert haben, umso gelassener können wir der Zukunft begegnen. Wir bremsen uns nicht selbst aus, weil wir eines nach dem anderen betrachten, sondern haben sofort alle wichtigen Dinge parat. Wir werden schneller und haben dann Zeit das Aufgenommene zu überprüfen und zu korrigieren. Es wird uns viel weniger überraschen, denn wir wissen bereits, was auf uns zukommt. Beispielsweise können wir eine bekannte Strecke beim Autofahren viel entspannter angehen, denn wir „wissen“ ja, dass wir gleich links abbiegen müssen, dann besser die rechte Spur nehmen weil dort oft Leute in den Parkplatz abbiegen. Dann müssen wir etwas schneller fahren, denn die Ampel schaltet hier sehr schnell wieder auf Rot. Sollte viel Verkehr sein, können wir an der nächsten Ecke ja in die Seitenstraße abbiegen und hinten herum fahren … Wir kennen unseren Weg und kommen so schneller und entspannter voran. Genauso können wir auch in anderen Alltagssituationen Zeit sparen und schneller werden, indem wir in den ersten sieben Sekunden sieben Dinge speichern (nicht nur zwei oder drei). Und je mehr wir lernen, uns auf wichtige Dinge zu konzentrieren und unsere Beobachtungen zu korrigieren, umso schneller und gelassener werden wir. Das ist zuerst nicht einfach und wir müssen viel an unserer Konzentration und der bewussten Beobachtung arbeiten. Denn nur, wenn wir unverkrampft und locker wahrnehmen und unsere Konzentration verteilen, können wir mehr Wissen speichern und wieder abrufen und damit Zeit sparen.

Die Essenz finden

essenz1Aber wir können trotzdem keine unendliche Menge an Informationen speichern. Unsere Natur ist darauf ausgerichtet, nicht mehr als etwa sieben Sekunden von jeder Minute zu speichern. Es hängt dabei von uns ab, was wir behalten und was nicht. Wenn wir die Informationen um uns ungefiltert und unbewusst auf uns einstürmen lassen, dann ist unser Gehirn bereits mit dem Speichern unwichtiger Dinge ausgelastet und verpasst anderes. Wenn wir das Wesentliche erfassen und speichern wollen, müssen wir bewusst beobachten, hinterfragen und auswählen. Das gelingt uns natürlich umso besser, je schneller wir sind.

Dann haben wir nach dem ersten Wahrnehmen mehr Zeit, zu überprüfen und zu korrigieren und darüber nachzudenken, was wirklich das Wichtige für uns – die Essenz – ist. Wir heben das Wissen auf, das uns hilft uns zu entwickeln und mehr zu verstehen.

Intelligente Energie nutzen

Wenn wir aus unserem Tun, Erleben und Denken jeweils das Wesentliche herausfinden, arbeiten wir mit unserer intelligenten Energie.

  • Wir erkennen unsere Fehler und korrigieren sie.
  • Wir finden Wege, mit viel weniger Aufwand das Gleiche zu erreichen.
  • Wir lernen Rezepte zum richtigen Einsatz unserer Energien und der Auswahl der richtigen Energien.

Wenn wir unsere intelligente Energie einsetzen, um solches Wissen zu speichern, können wir es beim nächsten Mal gezielter anwenden und werden dadurch wieder schneller. Wir sparen Zeit und Energie und haben mehr Kapazitäten frei, um Neues zu erfassen und zu lernen.

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Wenn wir all unsere intelligenten Energien zusammennehmen, können wir mit der gesparten Energie und Zeit unsere innere Lichtgeschwindigkeit finden. Dann können wir auch der Zeit voraus sein und mit sieben Sekunden in die Zukunft reisen

 

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Mit der Zeit verbinden – wie kann ich jung bleiben?

… erste Schritte

„Ich weiß gar nicht, wann ich das alles schaffen soll!“, „Ich würde ja auch Sport machen, wenn ich mehr Zeit hätte.“, „Ich habe keine Zeit, ich muss noch dies und das machen…“
Kommt dir das bekannt vor? Die meisten Menschen kämpfen ständig mit ihrer Zeit und versuchen vor ihr zu fliehen. Jede Minute muss ausgefüllt sein – wir können doch nicht einfach nichts tun! Fernsehen, Ausgehen, Faulenzen, Hobbies … „Was denn, schon wieder so spät? Ich wollte doch noch so vieles erledigen! Wo ist nur die Zeit hin?“

Die Zeit gibt uns zurück, was wir ihr geben. Kämpfen wir gegen sie, so wird sie mit uns kämpfen. Fliehen wir vor der Zeit, wird sie vor uns fliehen. Wenn wir unsere Zeit nicht planen und nutzen, verplant und nutzt die Zeit uns. Und schneller als wir uns versehen vergehen Monate, Jahre, ein Leben – die Zeit zieht uns unaufhörlich mit sich und lässt uns alt und schwach werden. Und das umso schneller, je mehr wir uns dagegen sträuben.

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Wir müssen wieder lernen, die Zeit als unseren Freund anzunehmen und uns mit der Zeit zu verbinden. Wenn wir jung und fit bleiben wollen, dann müssen wir mit der Zeit zusammen leben und nicht gegen sie. Wenn wir uns mit der Zeit verbinden, können wir auch mit ihr und in ihr reisen.
Aber was heißt das, sich mit der Zeit zu verbinden?

Wir haben die Wahl, wie wir mit den Gesetzen der Zeit leben.
Entweder wir leben mit der Zeit oder wir leben ohne die Zeit. Oder wir leben auf beide Arten, mit und ohne der Zeit. Wir müssen bestimmen, wie die Zeit läuft.

Wenn ich mit der Zeit eine Freundschaft eingehen will, muss ich sie zuerst einmal kennen. Wer ist sie? Wie verhält sie sich? Sicher ist dir schon einmal aufgefallen, dass wir die Zeit ganz unterschiedlich wahrnehmen können. Sind wir in ein Hobby vertieft, vergessen wir die Zeit und gehen vollständig in unserer Aufgabe auf. Die Zeit vergeht genauso, aber wir genießen sie, weil wir sie bewusst gestalten.
Genauso ist es auch bei einem Spaziergang: Wir beschweren uns nicht, dass wir nach einer Stunde wieder dort angekommen sind, wo wir losgelaufen sind. Denn es geht uns nicht darum, etwas hinter sich zu bringen oder anzukommen. Wir genießen einfach die Zeit in der wir spazieren gehen und die Bewegung, die Atmung, die Natur wahrnehmen oder ein gutes Gespräch führen.
Wir sind im Hier und Jetzt mit unserem Körper und mit unseren Gedanken. Und gerade weil wir vollständig bei uns sind, sind wir mit der Zeit verbunden und dadurch frei.

Das funktioniert aber nur, wenn wir uns wirklich loslösen können. Solange unser Kopf voll ist mit all den Gedanken, was noch unerledigt ist, was wir einkaufen müssen, wo wir noch Geld herbekommen müssen oder warum denn Peter sich immer noch nicht gemeldet hat, sind wir nicht wirklich bei uns, sondern verlieren uns in der Vergangenheit und der Zukunft.
Wir müssen unsere Zeit sortieren und vorausplanen, dann gehört sie uns. Am Freitagabend müssen wir schon wissen, wann wir am Samstag aufstehen, eine Runde Joggen, wo wir unsere Semmeln holen, wie lange wir für den Hausputz und den Einkauf brauchen werden und wann wir das Essen vorbereitet haben und die Wäsche gewaschen ist. Dann können wir unsere Gedankenliste direkt abarbeiten und brauchen anschließend keinen Gedanken mehr daran zu verschwenden, was noch dran ist; alles ist erledigt und wir haben Zeit für uns. Wir haben unsere Zeit geplant und deshalb für uns genutzt. Wir haben uns mit der Zeit verbunden.
Ganz im Gegensatz dazu, wenn wir einfach in den Tag hineinleben, hier und da ein wenig machen und dann abends verdutzt feststellen, dass der Tag vorüber ist – die Zeit hat uns einfach mitgenommen und verplant – und wir haben immer noch nicht geputzt und einkaufen waren wir auch nicht. Zusätzlich zu den unerledigten Aufgaben und der verlorenen Zeit lastet noch das schlechte Gewissen auf uns.

Wenn wir mit der Zeit reisen wollen, müssen wir mit leichtem Gepäck unterwegs sein. Nur dann kommen wir schnell voran. Im Urlaub versteht das jeder und keiner käme auf den Gedanken, bei einer Wandertour zwei große Koffer hinter sich herzuziehen. Warum wollen wir nicht verstehen, dass es bei unserer Reise durch die Zeit mit unserem Körper und unserem Denken genauso ist?

Ein gesunder Körper kann die Strapazen einer langen Reise viel besser ertragen. Deshalb brauchen wir richtige Bewegung und gesunde Ernährung. Alles Lebendige in der Natur ist in stetiger Bewegung und Erneuerung – gerade jetzt im Frühling kann man das sehr schön beobachten.
Auch wir müssen stets in Bewegung bleiben. Wir müssen unsere „Maschine“ in gutem Zustand halten, sie muss sauber und „wie geschmiert“ laufen. Bei unserem Training bringen wir unseren Körper mit vielen schnellen Bewegungen und der richtigen Konzentration und Atmung auf Temperatur, bringen unser Blut zum Kochen und reinigen damit unseren gesamten Körper.

Je schneller wir uns bewegen – äußerlich und innerlich – desto mehr können wir uns mit der Zeit verbinden. Wenn wir unserer inneren Lichtgeschwindigkeit näher kommen, geht unsere Zeit weniger schnell und wir bleiben jung! Wir verlieren weniger unserer Zellen und bleiben gesünder und vitaler.

Wie bei Albert Einsteins Zwillingsexperiment aus der Relativitätstheorie, bei dem der Zwilling, der sich im Raumschiff mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegt, auch nach wenigen Minuten viele Jahre gegenüber seinem langsameren Erdenzwilling eingespart hat. So können wir in uns Geschwindigkeit und Zeit verbinden.

Dann können wir heute Zeit und Energie für die Zukunft sparen und jung bleiben.

Je mehr Geschwindigkeit wir gewinnen und je mehr wir uns mit der Zeit verbinden, desto mehr werden wir auch in unserer Welt entdecken, dass wir vorher einfach nicht sehen konnten.
Je mehr wir die Zeit erkennen und verstehen, desto mehr Möglichkeiten wird sie uns offenbaren.

Wir können lernen mit der Zeit zu reisen und die Zukunft besser zu sehen, um unseren Weg und unsere Aufgabe auf dieser Welt besser zu verstehen.
Es lohnt sich! Schließe Freundschaft mit der Zeit!

 

 

Mit der Zeit verbinden … über das Normale hinaus

Wir wollen nicht länger unbewusst leben, sondern eine gute Verbindung mit der Zeit haben. Wir wollen im Umgang mit der Zeit wie Profis leben und nicht wie Anfänger oder Unwissende, die jedes Mal von vorne beginnen müssen und die gleichen Fehler machen.

Anstatt der Zeit immer hinterher zu rennen und uns von ihr vorwärts schieben zu lassen, wollen wir vor der Zeit sein. Wenn wir schneller sind als die Zeit, können wir wirklich jung bleiben.
Die Zeit hat ihre eigene Mathematik und Physik. Mit der richtigen Konzentration und dem richtigen Wissen können wir sie verstehen und anwenden lernen. Dann können wir genau wie die Zeit selbst berechnen, wie sie verläuft. Wir können vorausdenken und kennen schon vor Ablauf der Zeit das Ergebnis – wir können unsere Zukunft zu uns ziehen.

Wir leben hier auf der Erde wie in ständiger Dunkelheit. Die dunkle Energie umhüllt uns und wir sehen weder wo wir sind, noch wo unser Ziel ist. All unsere Wissenschaft ist wie eine kleine Taschenlampe, die nur einen winzigen Ausschnitt beleuchtet. Wie wollen wir so verstehen, warum wir hier auf der Welt sind und was unsere Aufgabe ist?

Niemand kann uns darauf bis heute eine Antwort geben. Weder die Religionen noch der Staat. Weder Gesellschaft noch Wissenschaft.
Unser Leben ist zu kurz, um zu warten, bis sich die Zeit endlich für uns entscheidet. Wir selbst müssen uns vor der Zeit entscheiden zu verstehen und zu handeln.
Warum leben die meisten Menschen auf unserer Erde in der dunklen Energie und nur einige wenige wie zum Beispiel Einstein schaffen es herauszufinden und neue Wege und neues Wissen zu finden? Haben diese Menschen sich selbst dazu entschieden oder hat sie die Zeit gewählt?

Unsere normale Lebensenergie ist begrenzt und wir schaffen damit zwar, eine Existenz aufzubauen, einen Beruf zu erlernen, zu studieren, ein Haus zu bauen, Freundschaften einzugehen und eine Familie zu gründen. Aber was kommt danach? Die meisten Menschen bleiben bei dem stehen, was sie haben, reisen nur noch mit der stillen Energie weiter. Sie werden langsamer, schwächer und älter, bis unsere Lebensenergie aufgebraucht ist. Nur ein kleiner Prozentsatz lebt wirklich bewusst mit der Energie und der Zeit und schafft es sich weiterzuentwickeln.

Wenn wir verstehen, was die Zeit bedeutet, dann können wir in der Zukunft leben. Wir sind von Kindesbeinen an daran gewöhnt, immer nur zu warten was auf uns zukommt und was passieren wird. Wir warten auf ein Wunder und vergessen dabei, dass wir nur dann Neues erschaffen können, wenn wir unsere Zeit gestalten und selbst aktiv werden!
Wenn wir nicht selbst aktiv sind, sondern nur warten dass etwas passiert, brauchen wir uns auch nicht wundern, wenn wir mit unserem Wissen ständig an Grenzen stoßen. Wir selbst bauen diese Grenzen mit unserem trägen Verstand. Wir reden davon, dass wir Neues kennenlernen und erfahren wollen und bleiben doch im eigenen Sumpf stecken. Woher soll neues Wissen kommen?

Unsere Welt ist krank und braucht neues Wissen und positive Veränderungen. Und wir Menschen alleine schaffen es nicht, uns selbst und die Welt positiv zu verändern und zu erhalten. Warum haben wir dann trotzdem ständig Angst vor dem Kontakt mit dem, was anders ist. Wir schließen die Augen vor allem, was uns nicht menschlich vorkommt und verpassen durch unsere Angst so viele Chancen. Wenn die Menschheit nicht neue Wege geht und über den eigenen Horizont hinausschaut, wird sie es bis zum Ende der Welt nicht schaffen. 

 

Die Kraft des Träumens

dream1Unsere Träume können eine unglaubliche Kraft entfalten!
Ich meine nicht die wilden Fantasien, die im Schlaf manchmal durch unseren Kopf schwirren. Es sind die Träume, die über das hinausgehen, was wir kennen und können. Es sind die Träume, in denen wir etwas geschafft und erreicht haben. Es sind die Träume über unsere Zukunft. Es sind die Träume, unser Leben zu verändern und unsere Welt neu zu gestalten.
Unsere Träume geben uns ein Ziel auf das hin wir unsere Kraft und Energie bündeln – und es schließlich erreichen. Martin Luther King träumte von einer Welt ohne Trennung zwischen Schwarzen und Weißen und zog daraus die Kraft, etwas zu verändern und Tausende von Menschen von seiner Idee anzustecken. Mahatma Gandhi träumte von Gleichberechtigung in Indien und einem friedlichen Weg dorthin und hat sein Leben der Verwirklichung dieses Traums gewidmet.
Beide hatten in ihren Träumen bereits gesehen, was passieren würde. Sie wussten, wen sie erreichen werden und was ihre Aufgabe ist und haben sich deshalb auf den Weg gemacht.

Unsere Träume und Visionen setzen ein Ziel und geben uns die Kraft und den Antrieb dieses Ziel auch zu erreichen. Wir sind nicht mehr durch das Hier und Jetzt und unser bisheriges Leben eingegrenzt, sondern können über unsere heutige Situation hinausdenken und darüber hinauswachsen. Und mit jedem Ziel, das wir zuerst im Traum und dann in der Realität erreichen, wächst auch unser Wissen. Gleichzeitig wachsen auch unsere Träume und spornen uns so zu noch größeren Zielen an. Je mehr wir lernen, umso mehr wollen wir auch erfahren. Wissen hat kein Ende und wächst mit unseren Träumen.

Die Kraft der Gedanken und der Träume kann auch unseren Körper beeinflussen und ihn gesund und kräftig erhalten. So konnten Sportler, die einen Unfall hatten und lange liegen mussten, zum Beispiel ihre Muskelkraft  fast vollständig erhalten, indem sie „im Kopf“ trainiert haben.
Genauso können auch wir unseren Körper durch unsere Gedanken und Träume stärken. Wir aktivieren unseren inneren Elektromagnetismus und bringen das Blut zum Kochen. Hast du schon einmal jemanden beobachtet, der enthusiastisch über eine Sache berichtet, die ihm wichtig ist. Wie er durch sein bloßes Reden und Denken daran „in Fahrt“ gerät, innerlich heiß wird und sich im Gesicht die rote Farbe zeigt?
Wenn wir wieder lernen, mit der gleichen Konzentration und Begeisterung unser eigenes Leben zu betrachten, dann haben wir eine fantastische wiederentdeckt, innerlich gesund zu bleiben.

Träume entfalten dann ihre Kraft besonders, wenn sie einzigartig sind. Entgegen dem Strom, auf neuen Wegen, nicht so wie alle anderen – so haben einige wenige Menschen Fortschritte gemacht, Neues entdeckt, Erfindungen gemacht.
Gäbe es heute Röntgengeräte, wenn Marie und Pierre Curie genauso gedacht hätten wie alle anderen? Würden wir heute die Relativitätstheorie kennen, wenn es Einstein in seinen Träumen nur um Geld, Sex, Anerkennung, teure Autos gegangen wäre wie bei 98% aller Menschen?
Nein! Es braucht immer Menschen, die neue und größere Träume haben; Träume, die nicht jeder hat. Wenn wir Großes erträumen, werden die vielen kleinen Träume des Alltags unwichtiger und paradoxerweise gerade dadurch, dass wir sie weniger wichtig nehmen, einfacher zu erreichen.  

Wir müssen unsere Gedanken und Träume aus dem ewigen Kreislauf des Alltags befreien. Wir brauchen eine positive Vision und damit ein Ziel für uns. Ich muss wissen, wer ich bin und wer ich sein will und was ich vom Leben erwarte. Ohne Wissen gibt es kein Ziel und ohne Ziel erlangen wir kein neues Wissen.
Mit jedem Traum – jedem Ziel, das wir verwirklichen, wächst unser Wissen. Wenn wir die richtigen Punkte in uns aktivieren, können wir die Signale der Natur wieder wahrnehmen und genau wie Gandhi oder Martin Luther King nicht nur in die Zukunft träumen, sondern die Zukunft  sehen und sie positiv gestalten.

Wir können uns – im wahrsten Sinne des Wortes – eine bessere Welt erträumen!

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